Was fällt rechtlich unter „Campen" in Deutschland?
Campen klingt einfach – rausfahren, aufstellen, schlafen. Doch aus rechtlicher Sicht ist Camping in Deutschland nicht so eindeutig geregelt, wie viele denken. Wer die Unterschiede kennt, vermeidet Bußgelder und unschöne Überraschungen. Wir erklären die wichtigsten rechtlichen Grundlagen rund ums Campen in Deutschland.
Was gilt rechtlich als "Campen"?
Im deutschen Recht gibt es keine einheitliche, bundesweite Definition von "Campen". Stattdessen orientiert sich die Rechtsprechung an zwei Kernmerkmalen:
- Übernachtungsabsicht: Wer in seinem Fahrzeug oder Zelt schläft, "campt" im rechtlichen Sinne – unabhängig davon, wie lange.
- Aufbau und Nutzung von Zusatzeinrichtungen: Markisen, Vorzelte, Tische, Stühle oder externe Geräte, die außerhalb des Fahrzeugs aufgebaut werden, sind starke Indizien für "Camping".
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